5 Gründe für Automatisierung in der Druckindustrie
Warum es sich für Druckereien lohnt, 2021 die Digitalisierung endlich anzugehen und so die Weichen für die Automatisierung ihrer Prozesse zu stellen.

Die Erwartungen der Kunden sind so hoch wie nie
Drucksachen in Mini-Auflagen mit hoher Personalisierung bis morgen und das bitte günstig, sehr günstig. Solche Aufträge sind heute in der Druckindustrie an der Tagesordnung. Mit traditionellen Methoden können solche Jobs einfach nicht wirtschaftlich produziert werden – hier ist ein möglichst hoher Automatisierungsgrad gefragt. Wer versäumt, seine Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu digitalisieren und zu automatisieren, geht das Risiko ein, auf der Strecke zu bleiben.

Die Automatisierung der Druckindustrie schreitet schnell voran
Es ist ermutigend, dass das Interesse der Druckhäuser an Fragen der Automatisierung deutlich zunimmt – das erfahren wir in unseren täglichen Gesprächen mit Druckereien. Wichtige Treiber sind die rasante Entwicklung digitaler Technologien.

Besonders wichtig in diesem Zusammenhang sind offene Schnittstellen (APIs), die eine standardisierte Kommunikation zwischen Software und Maschinen ermöglichen. Sie bilden die Basis für jegliche Automatisierung.

Offene APIs sind eine tragende Säule unserer offenen Plattform Zaikio und sorgen dafür, dass alle Beteiligten der Druckbranche technisch und einheitlich miteinander vernetzt werden können – ohne aufwändige 1:1-Integrationen

Wenn Sie sich jetzt noch nicht mit der Automatisierung Ihrer Abläufe befassen, sind viele Ihrer Wettbewerber wahrscheinlich schon ein gutes Stück weiter.
Traditionell arbeitende Druckereien werden bald schmerzlich erkennen, dass sie ohne Automatisierung im Wettbewerb keine Chance haben. Betriebe mit einem hohen Automatisierungsgrad haben einfach mehr „Verhandlungsmasse“ – sie haben dank der höheren Effizienz Kostenvorteile, die sie bei Bedarf an ihre Kunden weitergeben können. 

Das heißt im Klartext: Sie sollten jetzt die Chancen der Automatisierung nutzen, damit Sie Ihre Kunden nicht an die Konkurrenz verlieren. Das gilt übrigens auch und besonders für kleine Druckhäuser.

Automatisierung rechnet sich
Viele Druckereien wiegen sich in Sicherheit, sie ignorieren Ineffizienzen und Engpässe, die zu Problemen, zu minderer Produktivität und damit zu Gewinneinbußen führen. 

Würden sie ihre Prozesse möglichst weitgehend automatisieren, können sie nahezu sofort von hohen Effizienzvorteilen profitieren – und das ist wichtig, wenn man gegenüber früheren Zeiten nun doppelt und dreifach so viele Aufträge abwickelt, jetzt aber mit vergleichsweise winzigen Auflagen. 

Gleichzeitig schaffen sie die Grundlage für eine langfristige Verbesserung der Situation ihres Unternehmens. 

Automatisierung schafft Zukunftssicherheit
Trotz des wachsenden Bewusstseins für das Thema Automatisierung sehen sich viele Druckereien noch als Handwerksbetriebe, als Jünger der „Schwarzen Kunst“. Sie übersehen, dass von 2008 bis 2020 praktisch an jedem Arbeitstag in diesen Jahren ein Druckbetrieb vom Markt verschwand.

Dabei bedeutet Digitalisierung und Automatisierung nicht, dass der Erfahrungsschatz von Druckern plötzlich wertlos ist – ganz im Gegenteil. Durch die Entlastung von immer gleichen Vorgängen können sie ihre Expertise dort einbringen, wo sie besonders wertvoll ist – in der Beratung ihrer Kunden und bei der Umsetzung anspruchsvoller Druckaufträge.

Außerdem schafft die Digitalisierung die Grundlage für neue Geschäftsmodelle. Der klassische Onlinedruck ist da nur ein Beispiel. Möglich sind auch individuelle Portale für Kunden, über die deren Mitarbeiter Drucksachen bestellen können. Auch Lagerhaltung und Fulfillment bieten Potenzial für neue Dienstleistungen. Da Druckereien über den freigegebenen Datenbestand der Kommunikationsmittel ihrer Kunden verfügen, ist das Spektrum der Möglichkeiten für neue Services enorm.


Wir haben Ihr Interesse geweckt und Sie wollen sich über das Thema Automatisierung in der Druckindustrie informieren? Sprechen Sie uns gerne an und lesen Sie unsere Blogbeiträge dazu: